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  Pu Yi 1906-1967
 
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Aisin Gioro Pu Yi wurde am 7.2.1906 in Peking geboren. Er entstammte der Quing Dynastie und war der Neffe des Kaisers Guangxu. 1908 machte ihn die Kaiserin Witwe Cixi zum Thronfolger. Am 14. November 1908, einen Tag nach der Ankunft Pu Yis in der Verbotenen Stadt, starb Kaiser Guangxu kinderlos, und einen Tag später die Kaiserinwitwe. Nun Bestieg der 2 Jährige Pu Yi den Drachenthron, doch bereits 1912 musste er wieder abdanken. Die Republik China erlaubte es ihm aber in der verbotenen Stadt zu leben.Ab dem 1. Juli 1917 sogar für 13 Tage wieder als Kaiser eingesetzt, musste dann aber 1924 endgültig den Palast verlassen.Nun suchte er Schutz bei den Japanern. 1932 wurde Pu Yi Präsident der von Japan besetzten Mandschurei.Am 14. August 1945 geriet er in sowjetische Gefangenschaft.Im August 1950 wurde er an die Volksrepublik China überstellt und war bis 1959 in der Mandschurei in Haft, wo er einer Umerziehung unterzogen wurde.Nach seiner Begnadigung auf Anordnung Mao Zedongs im Jahre 1959 führte er ein einfaches Leben erst als Gärtner und später als Archivar an einem Institut für Geschichte einer Pekinger Universität und heiratete noch einmal. Endgültig rehabilitiert wurde er 1964, als er von der Politischen Konsultativskonferenz des Chinesischen Volkes zum Mitglied ihres Nationalkomitees gewählt wurde.Unter dem Titel "Die erste Hälfte meines Lebens" erschien 1964 in Peking seine dreibändige Autobiographie. Den Bericht über die zweite „Hälfte“ seines Lebens als Bürger in der Volksrepublik konnte er aufgrund seines frühen Todes nicht verwirklichen. Er starb am 17. Oktober 1967 an Nierenkrebs.

 

 
   
 
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